Der Elm

Man kennt die Frage aus vielen Rätseln: Höhenzug bei Braunschweig mit drei Buchstaben? Antwort: Elm. Und was sonst noch? Seit rund 1000 Jahren liefert der Elm Baumaterial für Kirchen, Burgen, Schlösser und Wohnhäuser. Ebenso lange gibt es am Rande des Elm bodenständige Handwerker, die dieses Baumaterial be- und verarbeiten. Als ältestes erhaltenes Bauwerk, bei dem Elmkalkstein verwendet wurde, gilt die im 11. Jahrhundert errichtete Ludgeri-Kapelle in Helmstedt. Das zugehörige Kloster war Ursprung der Christianisierung der Sachsen und Ostfalen. Ein bedeutendes Bauwerk aus Elmstein ist der von Kaiser Lothar gestiftete Kaiserdom in Königslutter. Die Fertigstellung erfolgte um 1170 unter Heinrich dem Löwen, dem Gründer von München und Neffen von Richard Löwenherz. Kaiser Otto wurde im Braunschweiger Dom beigesetzt - in einem Grabmal aus Elmkalkstein.

 

Quelle: Bild und Text - Wikipedia

Aus Stein
Die Steinbrüche im Elm dienen seit rund einem Jahrtausend der Gewinnung von Baumaterial. Steinmetzarbeiten aus dem Elm wurden z.B. 1404 nach Bremen zur Errichtung des Bremer Rolands transportiert.
Auch für das Olympiastadion in Berlin kam in größeren Mengen Kalkstein aus dem Elm zur Verwendung. In alten Handwerkerrechnungen werden Elmkalksteine als „Luttersche Steine“ bezeichnet, wegen ihrer
vorwiegenden Herkunft aus Königslutter.

 

 

 

Aus Holz

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Aber der Elm ist mehr als nur Ort des Abbaus und der Bearbeitung von Stein. Bis etwa zum 10. Jahrhundert war der Elm ein königseigener Forstbezirk. Danach wurde der Wald des Höhenzuges von den rund 70 umliegenden Dörfern genutzt. Jedes Dorf hatte mit seinen Waldbesitzern, den Markgenossen, seinen eigenen Anteil am Elm. Bei jährlichen Holzgerichten wurde unter Vorsitz eines gewählten Holzgrafen über die Waldnutzung beraten. 1530 wurde die erste Forstordnung für den Elm
erlassen. Seitdem wird er planmäßig bewirtschaftet.

 

 


Seit dem 17./18. Jahrhundert wird die Buche stark gefördert, so dass der Elm nicht nur als größter, sondern auch als „Norddeutschlands schönster Buchenwald” gilt. Als Holzlieferant hat der Elm auch heute noch eine große Bedeutung. Dabei liegt der Holzeinschlagsmenge pro Hektar über dem deutschen Durchschnitt und der Anteil an Nutzholz (ca. 80 Prozent) ist bei geringem Brenn- und Abfallholz hoch. Bereits 1874 rühmt der Dichter Wilhelm Raabe in seinem Werk „Meister Autor“ den Elm als Musterforst, der weit über die deutsche Grenzen bekannt sei.

 

 

Aus Stein. Aus Holz. Aus Erfahrung.
Am Rande des Elm liegen die Ursprünge der heutigen ElmBau. Unter der Marke Ostfalen-Ausbau begann auf dem Rittergut Rottorf die Geschichte der Ausbaugewerke und Königslutter ist noch heute der Stammsitz des Mutterkonzerns. In dieser langen Tradition hat die Elmbau ein wirkliches Ziel: ehrliche Häuser zu bauen. Aus Stein. Aus Holz. Aus Erfahrung. Und eines können die Handwerker aus der Region seit Generationen besonders gut: Einfach eine gerade Furche ziehen.